Naturdiamant vs. Labordiamant: Der Preisvergleich 2025, auf den Sie gewartet haben
- John

- 18. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Die Welt des Schmucks erlebt eine beispiellose Revolution. Wenn Sie den Kauf eines Verlobungsrings oder eines außergewöhnlichen Schmuckstücks planen, sind Sie zweifellos schon auf Begriffe wie „gezüchteter Diamant“, „synthetischer Diamant“ oder „Lab-grown“ gestoßen.
Die Frage, die jedem auf den Lippen brennt, ist einfach: Warum gibt es einen so großen Preisunterschied und welchen sollte man wählen? Tauchen wir ein in die Zahlen und die Marktrealität des Jahres 2025.
1. Den Unterschied verstehen: Identisch fürs Auge, anders fürs Portemonnaie
Bevor wir über den Preis sprechen, räumen wir mit einem Zweifel auf: Ein Labordiamant IST ein echter Diamant. Er besitzt die gleiche atomare Struktur (reiner Kohlenstoff), die gleiche Härte (10/10 auf der Mohs-Skala) und das gleiche Feuer wie ein Stein, der aus der Erde abgebaut wurde.
Der einzige Unterschied? Der eine brauchte Milliarden von Jahren, um unter der Erdkruste zu entstehen, der andere wurde in wenigen Wochen in einer hochtechnologischen Wachstumskammer erschaffen.
2. Der Preisvergleich: Karat für Karat (Daten 2025)
Im Jahr 2025 hat sich die Preisschere deutlich weiter geöffnet. Für eine vergleichbare Qualität (zum Beispiel: Farbe G, Reinheit VS1, Schliff Exzellent) zahlen Sie aktuell folgende Preise:
Gewicht (Karat) | Naturdiamant (Durchschnittspreis) | Labordiamant (Durchschnittspreis) | Ersparnis |
0.50 ct | ~1.800 € bis 2.500 € | ~400 € bis 600 € | - 75% |
1.00 ct | ~6.500 € bis 9.000 € | ~800 € bis 1.500 € | - 85% |
2.00 ct | ~18.000 € bis 25.000 € | ~2.200 € bis 3.500 € | - 90% |
Das Fazit ist eindeutig: Heute ist ein synthetischer Diamant etwa 80 % bis 90 % günstiger als ein natürlicher Diamant.
3. Warum gibt es einen so großen Unterschied?
Seltenheit vs. Technologie: Naturdiamanten sind eine endliche Ressource. Ihr Preis wird durch ihre Seltenheit gestützt. Der Labordiamant hingegen profitiert vom wissenschaftlichen Fortschritt: Je besser die Technologie wird, desto geringer werden die Produktionskosten.

Die Lieferkette: Der Abbau eines Diamanten erfordert eine enorme Bergbauinfrastruktur. Ein gezüchteter Diamant wird kontrolliert hergestellt, wodurch viele Zwischenhändler wegfallen.
4. Investition oder Vergnügen: Wie soll man wählen?
Die Wahl zwischen beiden hängt von Ihrem Ziel ab:
Der Naturdiamant (Der Sachwert): Er behält einen Wiederverkaufswert. Er ist eine Vermögensanlage. Wenn Sie einen Stein suchen, der über Jahrzehnte hinweg einen stabilen finanziellen Wert behält, bleibt der natürliche Diamant der König.
Der Labordiamant (Erschwinglicher Luxus): Er ermöglicht es, bei gleichem Budget einen Stein zu wählen, der zwei- bis dreimal größer ist. Es ist die Wahl der Ästhetik, der Ethik und der unmittelbaren Kaufkraft. Im Jahr 2025 entscheiden sich bereits mehr als 50 % der jungen Paare für diese Alternative.
5. Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten
Unabhängig von Ihrer Wahl sollten Sie immer ein unabhängiges Zertifikat (GIA, IGI oder HRD) verlangen.
Prüfen Sie bei Naturdiamanten die Herkunft (Kimberley-Prozess).
Stellen Sie bei Labordiamanten sicher, dass der Hinweis „Laboratory Grown“ per Laser auf die Rundiste des Steins graviert ist (für das bloße Auge unsichtbar).
Fazit
Der gezüchtete Diamant hat die gläserne Decke des Luxusschmucks durchbrochen. Es ist nicht mehr notwendig, seine Ersparnisse zu opfern, um den Stein seiner Träume zu erhalten.
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